Warum fangen Katzen Mäuse?

Warum fangen Katzen Mäuse?

Berlin (AfK). Das haben viele Katzenbesitzer schon erlebt: Ihr Stubentiger hat eine Maus gejagt. Warum machen die Tiere das?

Warum fangen Katzen MaeuseDie Katze ist in Deutschland das beliebteste Haustier. In vielen Häusern und Wohnungen hat sie ihren Schlafplatz. Die Katzen stammen von der ägyptischen Falbkatze ab. Sie gehören also eigentlich gar nicht zur Tierwelt bei uns. Fachleute sagen, dass Hauskatzen immer noch Merkmale der wildlebenden Katzen haben. Sie jagen beispielsweise gern.

So kommt es, dass unsere Hauskatzen Mäuse jagen. Da sie bei der Jagd keinen allzu großen Aufwand betreiben wollen, schnappen sie Tiere, die sie leicht erreichen können. In unseren Dörfern und Städten sind das vor allem Mäuse. Katzen halten nach Feldmäusen und Hausmäusen Ausschau. Sie jagen aber auch Vögel wie Amseln, Rotkehlchen, Meisen, Finken und Sperlinge. Bei kühlem Wetter erbeuten sie auch Frösche, Molche, Eidechsen und Blindschleichen.

Fachleute sagen, dass Katzen gerne Jungtiere fangen. Die sind leicht zu erbeuten, weil sie noch hilflos sind. Wer glaubt, nur hungrige Katzen jagen, der irrt. Nicht alle Beutetiere werden gefressen, sagen die Experten. Oft dient die Jagd nicht dazu, den Bauch zu füllen. Den Katzen geht es darum, das Jagen zu trainieren. Katzenbesitzer haben also keinen großen Einfluss darauf. Selbst wenn der Napf stets gut gefüllt ist, ziehen die Stubentiger los, wenn sie rausgelassen werden.

Die Experten sagen, dass die Menschen den Katzen kein Halsband mit einer Klingel ummachen sollen. Das Klingeln ist anfangs eine Qual für die Katzenohren. Vögel erschreckt es zwar. Doch den Jungtieren hilft es nichts.

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Wer hat die Kartoffelchips erfunden?

Wer hat die Kartoffelchips erfunden?

Bremen (AfK) - Lecker! Viele Kinder und Erwachsene naschen Kartoffelchips, wenn sie vor dem Fernseher sitzen. Sie lieben es, immer wieder in die Tüte zu greifen. Wer aber hat die Knabbereien eigentlich erfunden?

Wer hat die Kartoffelchips erfundenWerden Kartoffelchips zubereitet, dann werden zunächst rohe Kartoffeln in Scheiben geschnitten. Danach kommen sie in Salzwasser, werden abgetrocknet und schließlich kurz in Pflanzenöl ausgebacken. Danach werden sie gesalzen und mit verschiedenen Gewürzen vermischt. Kartoffelchips gibt es in vielen verschiedenen Geschmackssorten.

Wer ein bisschen nachforscht, stößt auf einen Mann namens George Crum. Er soll die Kartoffelchips erfunden haben. Er war Koch in einem Hotel in Saratoga Springs in den USA. Im August 1853 soll er einen anspruchsvollen Gast gehabt haben. Der Mann beschwerte sich darüber, dass die Bratkartoffeln zu dick waren und ließ sie immer wieder zurückgehen, heißt es. George Crum soll daraufhin so dünne Kartoffelscheiben gebacken haben, dass sie sich nicht mehr mit der Gabel aufspießen ließen. Dann war sein Gast zufrieden. Die superdünnen Kartoffelscheiben sollen als Saratoga Chips auf die Speisekarte gefunden haben. Ob diese Geschichte stimmt, ist nicht ganz klar. Es könnte auch sein, dass die Schwester von George Crum eine ganz dünne Kartoffelscheibe versehentlich in heißes Fett fallen ließ. George Crum könnte davon so begeistert gewesen sein, dass er die Kartoffelchips im Restaurant anbot, heißt es.

Heute werden Kartoffelchips in Fabriken hergestellt. Viele Menschen können die Finger nicht davon lassen, wenn sie einmal in die Tüte gegriffen haben. Immer wieder müssen sie zulangen. Fachleute sagen, vermutlich können wir mit dem Naschen nicht aufhören, weil die Chips gesalzen sind. Wir Menschen haben stets Hunger nach Salz. Das ist tief in uns verankert. Die Lust, etwas Salziges zu essen, hat sich schon vor mehr als 100 Millionen Jahren entwickelt. Salz ist für den Körper von Menschen und Tieren lebensnotwendig. Es ist aber nicht nur das Salz allein, das unser Körper unbedingt haben will. Auch das Fett in den Chips spielt eine Rolle. Ähnlich wie beim Salz haben wir die Vorliebe, Fett zu essen, auch von unseren tierischen Vorfahren. Für Tiere ist es absolut notwendig, Fette zu essen. Sie kommen in der Natur nicht oft vor. Sie sind aber entscheidend dafür, dass die Zellen im Körper funktionieren.

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Warum können Eichhörnchen so gut springen?

Warum können Eichhörnchen so gut springen?

Bremen (AfK) - Viele Menschen freuen sich, wenn sie ein Eichhörnchen sehen. Die kleinen Nager hüpfen mit ihrem buschigen Schwanz von Baum zu Baum. Warum aber können die Tiere so gut springen?

Warum koennen Eichhoernchen so gut springenEichhörnchen haben oft fuchsrotes Fell. Sie können aber auch schwarzbraun oder grau sein. Die kleinen Nagetiere wiegen zwischen 250 und 400 Gramm und können bis zu zehn Jahre alt werden, sagen Experten. Die Fachleute wissen auch, warum die Tiere so gut springen können.

Eichhörnchen lieben die Baumwipfel hoch oben. Dort leben und spielen sie. Ihr Schwanz macht sie zu guten Springern. Der Schwanz der Eichhörnchen ist bis zu 25 Zentimeter lang. Er dient ihnen als Steuer oder als Balancierstange - so wie sie die Seiltänzer im Zirkus haben. Außerdem können die Tiere ihren Schwanz als Fallschirm einsetzen, wenn sie nach unten springen. Daneben ist der buschige Schwanz auch sonst noch nützlich. Wird den Eichhörnchen kalt, dann dient der Schwanz als Kuscheldecke. Ist es draußen heiß, dann kann der Schwanz Schatten spenden. Außerdem nutzen die Eichhörnchen ihren Schwanz, um sich untereinander auszutauschen. Sie können sich mit ihm verständigen.

Die Experten sagen, dass die kleinen Nagetiere beim Springen einen ordentlichen Weg zurücklegen können. Es ist kein Problem für sie, fünf Meter weit zu springen. Sie sind gern in Bewegung. Wenn sie die Bäume hinaufklettern, dann halten sie sich mit ihren scharfen Krallen an der Rinde fest. Sehen wir ein Eichhörnchen am Boden laufen, dann gibt es sich nicht ganz so flink. Die Tiere hüpfen dann vorsichtig davon, so die Experten.

Eichhörnchen fressen gern Nüsse und Samen aus Kiefernzapfen und Fichtenzapfen sowie Bucheckern. Auch Knospen und Blüten mögen die kleinen Nager. Sie fressen auch Pilze, die für uns giftig sind. Diese mögen die Tiere besonders gern. Das Nest der Eichhörnchen besteht aus Moos und Reisig. Es wird Kobel genannt.

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Warum verziehen wir beim Biss in die Zitrone das Gesicht?

Warum verziehen wir beim Biss in die Zitrone das Gesicht?

Bremen (AfK) - Wer schon mal mutig in eine Zitrone gebissen hat, weiß: Wir verziehen das Gesicht dabei. Experten können erklären, warum das so ist.

Warum verziehen wir beim Biss in die Zitrone das GesichtIn eine Zitrone zu beißen, finden viele Menschen wegen des sauren Geschmacks unangenehm. Experten haben sich damit beschäftigt. Sie sagen: Unsere Zunge prüft zunächst einmal alles, was in unseren Magen wandern soll. Ist etwas zu sauer, dann gibt es so etwas wie ein Alarmsignal. Denn das im Mund befindliche Essen könnte ja auch gefährlich sein.

Für das Prüfen hat die Zunge Geschmacksknospen. Darin stecken Rezeptoren. Das sind so etwas wie Fühler. Sie prüfen, womit sie es zu tun haben und leiten die Information ans Gehirn weiter. Nach dem Fühler für Saures haben Forscher lange gesucht. Heute wissen sie, dass sie es mit einem Eiweißstoff mit dem Namen PKD2L1 zu tun haben. In der Zitrone ist es die Zitronensäure, die ihn aktiviert. Die Zitronensäure steckt auch in anderen Früchten. In Pampelmusen, in Äpfeln oder Kirschen zum Beispiel. Die Experten sagen: Zitronensaft hat sieben Prozent Zitronensäure. Wie sauer eine Flüssigkeit ist, sehen die Fachleute am PH-Wert. Der PH-Wert der Zitronensäure liegt bei knapp zweieinhalb. Das ist schon recht ordentlich. Daher verziehen wir das Gesicht, wenn wir in die Zitrone beißen.

Zitronensäure kommt oft zum Einsatz. Getränkehersteller tun sie zum Beispiel in die Limonade. Oder aber die Zitronensäure steckt zusammen mit Natron in Brausetabletten. Lösen wir sie in Wasser auf, dann sprudelt es. Zitronensäure hilft auch prima gegen Kalk. Deswegen kaufen viele Menschen Reiniger mit Zitronensäure. Sie bringen so das Bad oder die Küche wieder auf Hochglanz.

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Sind Waschbären wirklich sauber?

Sind Waschbären wirklich sauber?

Bremen (AfK) - Sie haben schwarzes bis grau gefärbtes Fell, einen geringelten Schwanz und sind etwa so groß wie eine Katze: Waschbären. Sind sie so sauber wie ihr Name uns glauben lässt?

Sind Waschbaeren wirklich sauberFachleute wissen auf die Frage eine Antwort. Sie sagen: Der Waschbär stammt ursprünglich aus Nordamerika. Inzwischen ist er aber auch bei uns heimisch. Förster setzten die Tiere in den 1930er Jahren bei Kassel aus, um die Tierwelt zu bereichern. Die Tiere wurden zu dieser Zeit auch in Pelzfarmen gezüchtet. Einigen gelang es, auszureißen und sich in freier Natur anzusiedeln.

Manche Menschen glauben, dass der Waschbär seine Nahrung im Wasser wäscht. Das ist aber nicht korrekt, sagen die Fachleute. Die Tiere sind weder bei sich noch bei ihrem Futter besonders reinlich. Wird die Nahrung im Wasser vermeintlich gewaschen, dann untersucht der Waschbär sie. Er kann nicht so gut sehen, dafür aber sehr gut mit seinen Vorderpfoten fühlen. Diese haben zum Schutz eine feine Hornschicht. Im Wasser wird sie weich. Dann kann der Waschbär genau erkennen, was er erbeutet hat. Er prüft im Wasser seine Nahrung. Der Waschbär müsste also eigentlich Tastbär und nicht Waschbär heißen.

Der Waschbär mag viele Dinge sehr gern. Am liebsten jagt er Fische und Kleintiere im Wasser. Im Frühjahr und Sommer fängt er zudem Regenwürmer und Insekten, und er holt sich Vogeleier. Im Spätsommer und Herbst erntet er Pflaumen, Äpfel und gern auch Weintrauben. Im Winter lässt er es ruhiger angehen. Er fastet und ruht. Nur gelegentlich begibt er sich auf Futtersuche.

Der Waschbär sucht sehr gern die Nähe des Menschen. Denn dort, wo Menschen sind, gibt es Futter. In Abfalleimern liegt viel Essen, das der Waschbär nur zu gerne noch verputzt. Er strolcht auf Mülldeponien, in Gärten oder in Parks herum. Der Waschbär schläft in der freien Natur in den Höhlen von Eichen. Hat es ihn in die Stadt verschlagen, dann findet er auf Dachböden Unterschlupf. Hier kann er prima seine Jungen aufziehen. Auch Garagen, Schuppen und Lagerhallen sind vor Waschbären nicht sicher.

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