Warum wird der Kuchen im Ofen größer?

Warum wird der Kuchen im Ofen größer?

London (AfK) - Backen wir zum Geburtstag einen Kuchen, dann wird der Teig im Ofen langsam größer. Wir können dabei zusehen. Was aber passiert dann eigentlich?

Warum wird der Kuchen im Ofen groeßerExperten wissen auf diese Frage eine Antwort. Sie sagen: Wenn wir einen guten Kuchen backen wollen, dann tun wir nicht nur Zucker, Mehl, Eier und Margarine in die Schüssel. Wir geben auch Hefe oder Backpulver dazu. Die Fachleute sprechen von sogenannten Backtriebmitteln. Im Rezept steht, was wir genau besorgen müssen.

Backtriebmittel sind einzelne Stoffe oder ein Gemisch aus mehreren Stoffen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Gase bilden. Meistens ist es das Gas Kohlendioxid. Kohlendioxid entsteht auch, wenn Menschen atmen. Dabei nehmen wir Sauerstoff auf und atmen Kohlendioxid aus. Auch im Mineralwasser ist Kohlendioxid. Es sprudelt.

Tun wir Hefe oder Backpulver in den Teig, dann bildet sich beim Backen ebenfalls Kohlendioxid. Es bleibt als kleine Gasbläschen im Kuchen. Diese Gasbläschen sorgen dafür, dass der fertig gebackene Teig schön locker wird. Wegen der Gasbläschen bekommt der Teig auch mehr Volumen, er wird also größer.

Der Teig wird aber nicht von sich aus einfach größer. Er braucht Hitze und Feuchtigkeit, damit die Backtriebmittel die Gasbläschen bilden können. Die Feuchtigkeit im Teig kommt, weil wir Milch oder Eier in den Teig tun. Die nötige Hitze liefert der Backofen. Die meisten Teige gehen erst beim Backen auf. Bei Hefeteig ist das anders. Er wird schon vor dem Backen größer, wenn er warm gestellt wird.

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Was hilft gegen Sonnenbrand?

Was hilft gegen Sonnenbrand?

Bremerhaven (AfK). Autsch! Ein Sonnenbrand tut weh. Wie aber entsteht er? Und was hilft, wenn wir uns die Haut verbrannt haben?

Was hilft gegen SonnenbrandUnsere Haut ist sehr empfindlich. Daher müssen wir uns schützen, wenn wir im Sommer draußen sind. Die Sonne gibt UV-Strahlen ab, die uns schaden können. Weil Wärme an sich ein schönes Gefühl ist, vergessen wir die Strahlen manchmal und bleiben zu lange in der Sonne. Ein Sonnenbrand aber ist Gift für unsere Haut.

Wenn wir einen Sonnenbrand haben, dann sind die Zellen der Haut geschädigt worden. Unser Körper hat zwar Möglichkeiten, diese zu reparieren. War die Strahlung aber zu groß, dann klappt das nicht. Die Hautzellen gehen kaputt, der Körper lässt sie gezielt absterben. Die absterbenden Zellen schütten bestimmte Stoffe aus. Die sorgen dafür, dass sich winzige Blutgefäße erweitern. Das spüren wir dann als Sonnenbrand. Die Haut wird rot und schmerzt. Weiße Blutkörperchen sorgen dafür, dass die zerstörten Hautzellen abtransportiert werden.

Bei einem Sonnenbrand ist die Haut nicht nur rot, sie ist auch heiß. Etwa sechs Stunden nach dem Sonnenbad spüren wir, dass wir zu lange den UV-Strahlen ausgesetzt waren. 24 bis 36 Stunden danach ist es am schlimmsten, so Fachleute. Hat es uns stark erwischt, bilden sich sogar Blasen. Der Sonnenbrand kann nässen. Nach etwa zweieinhalb Tagen beginnt die Haut, sich zu schuppen und zu schälen. Nun heilt alles langsam wieder ab.

Und was können wir tun, sollten wir uns wirklich mal verbrannt haben? Experten raten, auf jeden Fall aus der Sonne zu gehen und die betroffenen Hautstellen mit Wasser zu kühlen. Danach können wir die Haut mit spezieller Creme einschmieren. Wichtig ist es auch, genügend Wasser zu trinken. Da die Haut langfristig krank werden kann, wenn wir uns verbrennen, sollten wir uns auf jeden Fall schützen, zum Beispiel mit Sonnenhut und Sonnencreme.

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Was lässt die Felder gelb leuchten?

Was lässt die Felder gelb leuchten?

Bremen (AfK). Wer zurzeit mit der Eisenbahn quer durch Deutschland fährt, kann sie immer wieder sehen: gelbe Felder. Welche Pflanze ist es, die die Flächen so leuchten lässt?

Was laesst die Felder gelb leuchtenAuf den Feldern wächst Raps. Experten wissen, wofür er gebraucht wird. Sie sagen: Aus Raps kann Öl gemacht werden. Viele Deutsche nutzen es, wenn sie Fleisch braten. Auch für einen Schokoladenguss oder eine Grillmarinade wird es gebraucht. Aus den Rapspflanzen wird der Deutschen liebstes Speiseöl gewonnen.

Doch es sind nicht nur Lebensmittelhersteller, die den Raps brauchen. Die Ackerpflanze sorgt auch dafür, dass der Lippenstift Feuchtigkeit spendet. Für Zahnpasta und Kaugummis wird der Raps ebenfalls eingesetzt. Auch Waschmittelhersteller benötigen die gelb blühende Pflanze. Denn mit dem Raps kann dafür gesorgt werden, dass das Pulver nicht zu viel schäumt.

Der Raps blüht in diesem Jahr auf gut eineinhalb Millionen Hektar. Das ist so viel wie etwa zwei Millionen Fußballfelder zusammen. Im Sommer wird er geerntet. Im Juli und August ist es soweit. Der Raps leuchtet dann nicht mehr gelb, sondern hat sich inzwischen goldbraun verfärbt.

Ein Teil des Rapskorns wird nach der Ernte in Ölmühlen zu Öl verarbeitet. Der andere Teil wird für Tierfutter verwendet. Aus dem Öl werden zudem die Stoffe Lecithin und Glycerin gewonnen. Das Lecithin sorgt dann beispielsweise für eine knusprige Kruste beim Brotbacken. Es kann auch Schokolade zum Glänzen bringen. Glycerin wird von Firmen benutzt, die Cremes und andere Dinge für den Körper herstellen.

Nachdem das Lecithin und Glycerin dem Rapsöl entzogen wurde, kann mit dem Restöl auch noch Sprit hergestellt werden. Dann können Autofahrer den Stoff nutzen, um voran zu kommen.

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Warum ist das Frühstück vor der Schule wichtig?

Warum ist das Frühstück vor der Schule wichtig?

Bremerhaven (AfK) - Ein Brot mit Käse oder Müsli mit Milch: Vor der Schule sollen Kinder frühstücken. Doch warum? Wieso ist das für den Körper wichtig?

 Warum ist das Fruehstueck vor der Schule wichtigManche Mädchen und Jungen verzichten morgens aufs Frühstück. Sie wollen lieber länger im Bett bleiben. Sie sitzen dann mit leerem Magen im Unterricht. Fachleute sagen, dass das nicht gut ist. Bevor die Kinder aus dem Haus gehen, müssen sie sich mit einem gesunden Frühstück für den Tag stärken. Denn in der Schule ist schon in der ersten Stunde Konzentration gefragt. Kinder, die gefrühstückt haben, sind aufmerksamer und leistungsfähiger und ermüden nicht so schnell.

Und was sollte morgens auf den Tisch? Experten sagen: Gut sind ballaststoffreiche Vollkornprodukte, zum Beispiel in Form von Brot oder Müsli, und Obst. Gut ist es, dazu ungesüßte oder wenig gesüßte Milchprodukte zu essen. Als Getränk eignen sich ungezuckerte Früchtetees oder Kräutertee. Wer mag, kann auch einen Milch-Mix aus Milch, Joghurt, Banane und feinen Haferflocken essen.

Auch ein gutes Pausenbrot ist für den Körper wichtig. Auch hier gilt: Lebensmittel und Getränke, die viel Zucker enthalten, sollten besser nicht in den Schulranzen gepackt werden. Ein guter Snack für die Pause besteht wiederum aus Vollkorn und Obst und Gemüse. Kinder können also beispielsweise ein belegtes Brot einpacken und Möhren und einen Apfel mitnehmen. Allerdings dürfen sich die Kinder auch nicht zu sehr den Bauch vollschlagen. Sind die Portionen zu groß, werden Schüler schnell müde und können dann ebenfalls nicht mehr gut zuhören.

Die Experten sagen daneben, nicht nur das richtige Essen ist wichtig. Kinder sollen auch genügend in der Schule trinken. Als Durstlöscher eignen sich Wasser, ungezuckerter Tee oder Saftschorlen.

Doch inzwischen geht ca. jedes siebente bis jedes fünfte Kind morgen mit leerem Magen und ohne Frühstück zu Schule. Viele von Ihnen haben auch kein Mittagessen. Mit Ihrer Spende helfen wir den betroffenen Kindern. Sobald wir von einem Problemfall erfahren haben, schaffen wir kurzfristig Abhilfe und übernehmen die Kosten für ein Frühstück und das Mittagessen.

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Was steckt im Eis?

Was steckt im Eis?

Berlin (AfK) - Lecker! Jetzt im Sommer essen viele Kinder und Erwachsene Eis. Vanille, Schoko, Erdbeere - doch was steckt da eigentlich drin? Welche Zutaten brauchen wir, um die Süßigkeit herzustellen?

Was steckt im EisEis wird in Fabriken produziert, damit wir es im Supermarkt kaufen können. Daneben stellen viele Eisdielen es selbst her. Sie wollen gute Qualität liefern und überraschen mit neuen Sorten. So gibt es nicht nur Vanilleeis oder Schokoeis. In manchen Läden können die Menschen auch Birne mit Parmesan, Pfirsich mit Sekt oder Erdbeer-Basilikum kriegen.

Unabhängig von der Sorte sind einige Zutaten immer im Speiseeis drin. Wer Eis herstellen will, braucht beispielsweise Milch. Genutzt werden auch Milchprodukte wie Milchpulver, eingedickte Milch, Buttermilch oder Joghurt. Daneben kommen Zucker, Trinkwasser, Früchte, Pflanzenfett, Sahne oder Butter in die Schüssel. In Fabriken werden auch Geschmacksstoffe, Zusatzstoffe oder färbende Lebensmittel dazu gegeben, damit das Eis intensiv schmeckt beziehungsweise schön blau oder gelb leuchtet.

Wer Eis herstellen will, muss zunächst die Zutaten zu einer cremigen Masse verrühren. Damit Eis entsteht, muss die Masse runtergekühlt werden. Dafür gibt es Eismaschinen. Eis kann aber auch ohne hergestellt werden. Das funktioniert, wenn eine Metallschüssel in einer kalten Flüssigkeit aus Eiswasser, Eiswürfeln und Salz steht. Die Zutaten-Masse wird in die Metallschüssel gegeben. Sie haftet dann an der kalten Metallwand der Schüssel an. Die gefrierende Masse wird mit einem Holzlöffel immer wieder abgeschabt. Beim Rühren gelangen feine Luftbläschen in die Masse. Gut wird das Eis, wenn die entstehenden Kristalle so klein bleiben, dass sie im Mund nicht fühlbar sind und sich sofort auflösen.

Die Deutschen lieben Eis. Im Schnitt nascht jeder von uns im Jahr fast acht Liter. Das ist ein Mittelwert. Denn manche greifen öfter zu als andere.

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