Dänemark Spitzenreiter – Deutschland Schlusslicht
Europa droht langsam aber sicher der eigene Nachwuchs auszugehen. Derzeit bekommen 100 Frauen in Europa etwa 140 Kinder. Um die Bevölkerungszahl stabil zu halten, wären jedoch fast 50 Prozent mehr nötig. Doch wie kinderfreundlich sind die einzelnen Staaten in Europa?
...zum ArtikelZukunftskonferenzen in Städten, Landkreisen und Gemeinden für die Verbesserung der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung
Wie sieht die Quantität und Qualität der Angebote frühkindlicher Bildung und Betreuung in unseren Kommunen aus?
...zum ArtikelNeuer Index analysiert Armutsvermeidung und Bildungszugang als Problemfelder
Im Vergleich mit 31 OECD-Staaten liegt Deutschland mit Platz 15 lediglich im Mittelfeld. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Unter die Lupe genommen wurden die Politikfelder Armutsvermeidung, Bildungszugang, Arbeitsmarkt, sozialer Zusammenhalt und Gleichheit sowie Generationengerechtigkeit. Angeführt wird der Gerechtigkeitsindex von
...zum ArtikelBald ist es wieder soweit. Gemeinsam mit dem dm drogeriemarkt veranstalten wir den großen vogtländischen Buchflohmarkt mit tausenden Büchern zu Schnäppchenpreisen. Am 7. und 8. Juni von 8.00 bis 18.00 Uhr im Plauen Park.

Die Untersuchung hat eine Gruppe gemacht, die sich "Bündnis gegen Cybermobbing" nennt. In ihr sind Eltern, Lehrer, Forscher, Ärzte und andere Leute. Die Gruppe hat dafür gesorgt, dass rund 10.000 Schüler, Lehrer und Eltern befragt wurden. Dabei ging es um das Thema Mobbing im Internet.
Mobbing ist Englisch und heißt so viel wie über jemanden herfallen. Gemeint ist damit, dass Menschen verspottet, beleidigt, gedemütigt und geärgert werden. Sie werden angegriffen, wenngleich das nicht unbedingt körperlich ist. Passiert das jemandem über einen längeren Zeitraum hinweg, dann ist das nicht nur gemein, sondern auch verletzend. Es kann krank machen. Mobbing kann es überall geben: in der Schule, in Vereinen oder eben auch im Internet. Passiert das Mobbing im Internet, dann sprechen Fachleute von Cybermobbing.
Die Untersuchung hat gezeigt, dass viele Mädchen und Jungen schon einmal im Internet gemobbt wurden. Mitschüler oder Bekannte haben Bilder und Filme verbreitet oder Kommentare hinterlassen, nur um sie lächerlich zu machen und sie zu demütigen. Das Problem dabei: Die Bilder und Filme sind nicht mehr kontrollierbar. Sobald sie im Internet sind, können sie kopiert werden. Andere haben sie dann auch und geben sie wiederum weiter. Etwa jeder Fünfte klagte in der Untersuchung darüber, dass er im Internet schon gemobbt wurde. Auch viele Lehrer wissen um das Problem. Fast 60 von 100 sagen, dass sie solche Fälle von ihren Schülern kennen.
Und warum machen manche Jugendliche so etwas? Warum mobben sie andere? Die Täter sagen, sie tun es aus Langeweile. Es macht ihnen Spaß, andere zu piesacken. Mitunter wollen sie sie aber auch gezielt fertig machen. So etwas ist nicht richtig. Denn diejenigen, die peinliche Bilder von sich oder Sprüche über sich sehen und lesen müssen, quält das. Es ist nicht schön, verspottet zu werden.
Experten empfehlen Mädchen und Jungen, mit ihren Eltern oder ihren Lehrern zu sprechen, wenn sie gemobbt werden. Oft hilft schon mit demjenigen, der mobbt, zu sprechen. Wenn das nicht hilft, können Opfer auch zur Polizei gehen. Die schaut sich den Fall dann an.
Quelle: Agentur für Kindermedien Foto: Fotolia
Der Verein Plauener Spitzenfest e. V. möchte zum 54. Plauener Spitzenfest, am Sonnabend, d.15.6.2013 von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Herrenstraße, zum ersten Mal einen Kinderflohmarkt veranstalten. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre können sich für einen Standplatz bewerben. Von Spielsachen bis Kleidung kann alles angeboten werden. Die Teilnahme ist kostenfrei! Bei der Anmeldung müssen lediglich die Kontaktdaten, sowie eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten angegeben werden. Es soll ausschließlich Kindertrödel verkauft werden. Bitte keine gewerbliche Produkte oder Anbieter.
Den Euro haben Millionen Menschen täglich in der Hand. Sie zahlen mit dem Geld ihr Brot, ihre Butter und ihre Wurst. Das Geld wird nicht nur in Deutschland genutzt. In vielen Ländern der Europäischen Union (abgekürzt: EU) zahlen die Menschen damit. Der Euro ist eine Gemeinschaftswährung. Daher werden auch die Menschen in Griechenland, Frankreich oder Belgien den neuen Fünf-Euro-Schein kriegen.
Der neue Fünf-Euro-Schein soll Geldfälschern das Leben schwerer machen. Es gibt Leute, die unser Geld nachmachen. Sie versuchen damit, andere zu betrügen. Denn wenn sie mit den Scheinen bezahlen, dann kosten sie die Sachen nichts. Zudem erhalten sie mit dem Wechselgeld echte Scheine. Für sie ist das ein Geschäft. Geld zu fälschen, ist nicht erlaubt. Denn anderen entsteht so ein Schaden. Der neue Fünf-Euro-Schein soll schwerer nachzumachen sein. Auch andere Scheine sollen in Zukunft verbessert werden.
Der neue Fünf-Euro-Schein hat auf der Vorderseite die Zahl Fünf. Sie ändert ihre Farbe, wenn der Schein geneigt wird. Zunächst ist sie smaragdgrün. Dann wird sie tiefblau. An den Rändern an der Vorderseite ist zudem eine tastbare Linie angebracht. An den Stellen ist der Schein nicht glatt. Die Scheine haben auch ein Wasserzeichen, das die Figur Europa zeigt. Halten wir die Scheine gegen das Licht, können wir das Bild sehen. Außerdem ist auch ein sogenanntes Hologrammband in die Scheine eingearbeitet. Diese Sachen sind für Geldfälscher schwer nachzumachen. Deswegen werden sie in echtes Geld eingebaut.
Wer den neuen Fünf-Euro-Schein anfasst, wird schnell merken: Er fühlt sich glatt an. Er ist mit einem besonderen Lack überzogen worden. Das soll dafür sorgen, dass die Scheine länger halten. Der Fünfer wechselt oft den Besitzer und geht daher auch schnell mal kaputt.
Quelle: Agentur für Kindermedien Foto: European Central Bank

Eine neue Runde des multimedialen Projektes "So seh' ich das – Blind durch die moderne Medienlandschaft" ist gestern beendet worden. Seit Montag erprobten sich 20 Fünf- bis Achtklässler der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte innerhalb verschiedener Workshops. Den Abschluss bildete eine Präsentation der Ergebnisse. Es wurden zahlreiche fantasievolle Fotos, neue Seiten der Projektzeitung und Ideen aus dem Bereich Werbung vorgestellt. Beim Podcast unterstützte der Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanal Chemnitz (SAEK).
Die Schüler führten dazu zum Beispiel Interviews im Botanischen Garten oder während eines eigens für sie organisierten Stadtrundgangs durch Plauen. Dort leben und lernen die Projektpartner von der Montessori-Mittelschule. Natürlich wurde auch wieder viel fotografiert, denn Ausstellungen ist geplant. "Wir wollen die Bilder auf Wanderschaft schicken", so Karoline Schubert vom initiierenden Verein Die Kinderinsel Vogtland e.V. Die Medienpädagogin aus Plauen war für den Kurs verantwortlich, der sich mit Werbung beschäftigte. Auch ein kurzer Film ist mittlerweile entstanden. Er wird demnächst ergänzt. Mit dem Resultat schon jetzt zufrieden war Schulleiterin Brigitte Lehmann: "Es ist erstaunlich, wie selbstständig unsere Schüler sich dem Thema Medien genähert haben." Und Maria Dechant (16) ergänzt: "Es hat richtig Spaß gemacht, sich auszuprobieren." Die junge Frau ist fast blind, sie sieht noch etwa 3 Prozent. Ihr Metier war die Zeitung. "Ich lese gern, schreibe selbst Geschichten, habe auch einen eigenen Blog", begründete sie ihre Wahl. Maria schreibt in Brailleschrift. Deshalb freut sie sich, dass einzelne Seiten der Zeitung "Durchblick" in solcher gedruckt werden.
Die dritte und letzte Projektwoche ist für den Herbst geplant. Dann sollen die Plauener wieder mehr eingebunden sein.
Autor: sabine schott, m.a